Akute Konfliktlagen sind oft unübersichtlich: Spannungen, Krisen und Eskalationen greifen ineinander, während der Handlungsdruck steigt. Die Kurzzeit- bzw. Orientierungsberatung bietet in solchen Situationen eine externe, kurzfristig verfügbare Unterstützung, die Überblick schafft, erste Schritte der Deeskalation ermöglicht und lokale Ressourcen sichtbar macht – ohne Verantwortung aus der Kommune zu nehmen. In drei Terminen arbeiten die Beteiligten systemisch an Klarheit, Rollen und nächsten Schritten: Zuerst werden Konfliktthemen, Eskalationsgrad und relevante Akteure sondiert und sortiert. Danach folgt Reflexion und Orientierung zur eigenen Rolle, Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten. Abschließend werden Handlungsoptionen geplant: Was wurde bereits versucht, welche Ansätze passen zur Lage, welche konkreten Schritte können vor Ort (von wem) umgesetzt werden? Je nach Bedarf kombiniert die Beratung Reflexionsgespräche, fachliche Impulse, (systemische) Analysemethoden und die Begleitung bei der Entwicklung von Handlungsoptionen.